#Plastikfasten-Halbzeit

Liebe #Plastikfasten-Freunde,

die Hälfte der Zeit bis Ostern ist fast um! Nach drei Wochen #Plastikfasten zeigen sich die ersten Ergebnisse in der Speisekammer: Reis, Linsen und Nudeln aus dem verpackten Supermarkt sind aufgebraucht. Von Tag zu Tag stehen immer mehr Dosen und Gläser mit unverpackt gekauften Waren im Vorratsregal.

Was wir diese Woche noch so ausprobiert haben, findet ihr hier zusammengefasst und auf unserem Instagram-Profil.

Eigene Dose über die Theke geben

Zugegeben, das funktioniert nicht überall. Bei uns hat es auf dem Käsestand am Markt geklappt. Bei allen Bäckereien war es bisher kein Problem. Insgesamt haben wir von den Verkäufern und Verkäuferinnen viel Lob dafür bekommen. Weil verpackungsfreies Einkaufen umweltschonender ist und weil Läden das Geld für die Einwegverpackungen sparen.

Zähneputzen mit Denttabs und Bambuszahnbürsten

Denttabs sind kleine Zahnputztabletten, die ohne Verpackung verkauft werden. Pro Zähneputzen nimmt man eine Tablette in den Mund und zerkaut sie, damit alle Wirkstoffe freigesetzt werden. Mit der zerkauten Mischung kann man ganz normal Zähneputzen. Wer auch bei der Zahnbürste Plastik vermeiden will, benutzt am besten Bambuszahnbürsten (gibt’s auch bei gramm.genau).

Süßes selbst abfüllen

Schokolade und Süßigkeiten bekommt man gar nicht so selten lose zu kaufen – z. B. in Konditoreien oder Süßwarenfachgeschäften. Oder eben bei gramm.genau. Wir haben unsere Snackbar in dieser Woche erweitert: drei Sorten Schokolade, Datteln, Walnusskerne, Mandeln und Müsli könnt ihr im Laden auf der Berger Straße abfüllen.

Blumentopf verschenken

Zum Sonntagsbesuch bei Freunden und Familie gehört bei vielen ein Blumenstrauß dazu. Im Winter ist Selbstpflücken nicht so leicht, daher bleibt nur der Griff zum in Folie gewickelten Strauß. Eine schöne, nachhaltige Alternative ist da der Blumentopf. Der blüht auch länger!

Balkon oder Garten vorbereiten

Wer in diesem Jahr selbst Gemüse anbauen möchte, sollte jetzt anfangen. Es ist Keimzeit! Wir haben Gurken- und Tomatensamen auf dem Fensterbrett in kleine Gläschen mit Wasser gestellt und zwei Tage keimen lassen. So wachsen die Pflanzen später besser.

Stoffsäckchen befüllen

Für viele von euch ist das nichts Neues, doch anlässlich des Internationalen Tags des Waldes (21. März) haben wir erneut darauf aufmerksam gemacht: Papiertüten sparen mit Stoffsäckchen. Die sind praktisch zum Abfüllen trockener Produkte wie z. B. Bohnen, Reis oder Tee. In unserem Laden auf der Berger Straße bieten wir die „Naturtaschen“ zum Kauf an.

Virtuelles Wasser sparen

Heute ist Weltwassertag, deswegen möchten wir euch auf den Wasserverbrauch aufmerksam machen, der bei der Herstellung von Produkten entlang der Lieferketten anfällt. Diesen nennt man „virtuelles Wasser“, da wir die verbrauchte Menge vor Ort nicht mehr sehen können. Mit Hilfe des virtuellen Wassers können wir die ökologische Bilanz der Produktion bewerten. Wer Plastik beim Einkauf vermeidet, hat in den meisten Fällen eine bessere Bilanz. Mehr über virtuelles Wasser erfahrt ihr auf der Seite virtuelles-wasser.de.

 

Wir wünschen euch einen schönen, plastikfreien Start in den Frühling!

Bis zur nächsten Woche,

euer gramm.genau-Team

Plastikfasten: Woche zwei vorbei!

Liebe Leute,

Woche zwei des #Plastikfasten-Experiments ist um und mittlerweile war jeder von uns schon an dem Punkt, an dem es nicht mehr ging: Strohhalm im Drink, Frischkäse im Plastikbecher oder die Plastiktüte auf dem Markt ließen sich nicht vermeiden? Tatsächlich ist komplett ohne Kunststoff leben in einem durchschnittlichen Alltag nicht möglich. Aber jedesmal, wenn wir ein Stück Einwegplastik weglassen, setzten wir ein für alle um uns herum sichtbares Zeichen für eine Zukunft ohne Müll.

Die gramm.genau #Plastikfasten-Tipps der Woche zusammengefasst:

1. Entspannt bleiben

Konsum ohne Müll soll vor allem eins: Uns das Leben leichter machen. Vom Lieblingsmenschen eine Schachtel Pralinen geschenkt bekommen? Take it easy. Auch diese Verpackung kann man weiterverwenden oder recyceln.

2. Gesicht mit Kokosöl und Baumwoll-Pads reinigen

Wattepads gibt’s jetzt auch in wiederverwendbar – aus Baumwolle und maschinenwaschbar. Zum Abschminken funktioniert Kokosöl gut dazu, das reinigt die Haut.

3. Frische Aufstriche abfüllen lassen

Besonders Aufstriche und Dips sind schwer ohne Plastikverpackung zu bekommen. Wir haben es mit eigenen Dosen auf dem Markt probiert. Die konnten wir am Feinkost-Stand direkt befüllen lassen. Hier muss man allerdings schon die Preise vergleichen, da hausgemachte Aufstriche ab und zu nicht ganz günstig sind. Alternativ mit frischen Kräutern, weicher Butter und etwas Salz in ein paar Minuten eine leckere Kräuterbutter selbst machen – probiert’s aus.

4. Drinks ohne Plastik bestellen

Das ist schon eher ein Tipp für Fortgeschrittene. Aber mit ein bisschen Übung klappt auch zu später Stunde die Bestellung „ohne Strohhalm“ an der Bar. Für Cocktails mit viel Eis sind Glasstrohhalme eine Alternative, die getestet werden muss!

5. Vor Ort essen

Sonntagabend und der Kühlschrank ist leer? Pizza bestellen und dann – statt liefern lassen – selbst abholen und vor Ort essen. Das spart Müll und frisch aus dem Steinofen schmeckt die Pizza sowieso besser.

6. Besteck-To-Go dabeihaben

Wenn ihr auch zu den Unglücklichen gehört, denen beim Essen mit Plastikbesteck immer der Löffel abbricht: Packt euch ein Besteck-To-Go ein. Dazu Messer, Gabel und Löffel in ein Geschirrtuch einschlagen und für die nächste spontane Mittagspause im Rucksack oder in der Handtasche parat haben.

7. Süßes unverpackt vom Bäcker holen

Der Nachmittag ist sicher die Tageszeit, zu der die meisten Süßigkeiten gegessen werden. Wir probieren jetzt, im Nachmittagstief nicht zum eingeschweißten Schokoriegel zu greifen, sondern süße Teilchen direkt auf die Hand (oder in die Dose) vom Bäcker zu holen. Und empfehlen, vorsorglich unverpackte Schokolade bei gramm.genau abzufüllen ;).

 

Die gesammelten #Plastikfasten-Tipps findet ihr auch auf Instagram. Wir machen weiter und wünschen euch einen guten Start in Woche Nummer drei!

Euer gramm.genau-Team

 

 

Résumé #Plastikfasten die Erste

Bis Ostern ohne Plastik – ihr habt mit uns diese Challenge angetreten und die erste Woche schon geschafft. Bevor wir uns steigern, fassen wir hier unsere Tipps zum #Plastikfasten auf Instagram zusammen.

1.Drei Grundprinzipien beachten

Alle Tipps und Erfahrungswerte, die wir zum #Plastikfasten geben, lassen sich auf drei simple Grundsätze zurückführen: Vorbereitung ist alles, Mehrweg statt Einweg und die Frage „Brauche ich das wirklich?“ (siehe vorheriger Blogeintrag).

2.Eigenes Einkaufsset zusammenstellen

Wir haben geguckt, was die Küche so hergibt und haben gefunden: leere Marmeladengläser, Blechdosen vom letzten Asienurlaub, leere Smothiebehälter und Kompottgläser. Außerdem eine große Kunststoffdose mit Dichtung. Die ist zwar aus Plastik, aber sehr stabil und hat schon jede Menge Müll vermieden.

3.Einkauf planen:

Bevor ihr lose bei uns einkauft, guckt unter  www.grammgenau.de/Produkte, was gerade im Laden auf der Berger Straße vorrätig ist.

4.Plastikfrei kochen

Für unser Rezept für Linsensuppe gibt es alle Zutaten ohne Plastikverpackungen auf dem Markt, im Bioladen oder bei gramm.genau zu kaufen. Frühlingszwiebeln und rote Linsen in Öl andünsten, mit Passata und etwas Gemüsebrühe löschen und köcheln lassen, dann Salz, Pfeffer, Koriander und Petersilie dazugeben. Wer möchte, schmeckt mit Chili und orientalischen Gewürzen ab. Guten Appetit!

5.Einkauf planen Teil 2
In der App Saisonkalender kann man sehen, welche Obst- und Gemüsesorten gerade Saison haben. Betätigt man den blauen Schalter, werden nur regionale Sorten angezeigt. Die gibt es bei lokalen Händlern eigentlich immer unverpackt.

6. Mehrwegbecher für Coffee to Go

Mit dem eigenen Mehrwegbecher unterwegs spart man nicht nur Müll sondern auch Geld. Und mal ehrlich: Schmeckt ein Kaffee aus einem Pappbecher mit Plastikaufsatz denn überhaupt?

7. Obst und Gemüse lose kaufen

Dieser Tipp klingt vielleicht banal, aber ist tatsächlich sehr wichtig. Denn eine Menge Verpackungsmüll entsteht durch eingepacktes Obst und Gemüse. Deswegen lohnt der Gang zum Markt, in den Gemüseladen oder in die Kleinmarkthalle. Damit spart ihr nicht nur Plastik, sondern starte eine Bewegung: Wenn es keine Nachfrage mehr nach der in Kunststoff eingeschweißten Bio-Gurke gibt, wird sie irgendwann nicht mehr so verkauft werden.

Wir danken für eure Unterstützung und sind gespannt, was euch als nächstes einfällt. Die nächsten Tipps zum Plastikfasten findet ihr diese Woche wieder täglich auf Instagram oder am Mittwoch in der Zusammenfassung auf diesem Blog.

Sportliche Grüße,
euer gramm.genau-Team

Es ist Fastenzeit – für unsere Mülltonne!

#Plastikfasten #grammgenau #zerowaste

Heute beginnt für viele Menschen in Deutschland die Fastenzeit. Wir nehmen das zum Anlass, um mit euch ein Experiment zu wagen: Schafft ihr es, für sechs Wochen weitgehend auf Plastik und Einwegverpackungen zu verzichten?

Unter dem Hashtag #Plastikfasten geben wir euch jeden Tag auf Instagram einen Tipp für das Leben mit weniger Müll. Hier auf dem Blog bekommt ihr alle Tipps immer mittwochs als Wochenzusammenfassung. Und ja, wir fangen wirklich ganz von vorne an, sodass jede/r einsteigen kann! Worauf wartet ihr noch? Legt heute los und lasst eure Mülltonne hungern!

Als Orientierung geben wir euch vorab die drei Grundsätze des Plastikfastens mit auf den Weg:

1. Vorbereitung ist alles 2. Mehrweg statt Einweg 3. Brauche ich das wirklich

1. Vorbereitung ist alles

Ob zum Einkauf oder unterwegs: Wer vorbereitet ist, spart Müll. Deswegen haben wir immer etwas zum Einpacken, Eintüten oder Abfüllen dabei.

2. Mehrweg statt Einweg

Für (fast) jeden Gegenstand gibt es eine müllfreie, wiederverwendbare Alternative. Aufbrauchen ist natürlich erlaubt. Und wenn Plastik im Haushalt doch einmal unumgänglich ist, kaufen wir Utensilien gebraucht.

3. Brauche ich das wirklich?

Wir fragen uns immer häufiger: Brauche ich das wirklich? Und haben gelernt: Weniger ist mehr.

 

Wem das zu abstrakt ist, der bekommt morgen schon das erste, konkrete Beispiel zum Selbsttesten auf Instagram. Macht mit beim #Plastikfasten! Je mehr wir sind, desto größer die Wirkung (auf die Umwelt und als Vorbild für andere).

Wir freuen uns auf eure Tipps und Erfahrungsberichte,

Christine, Franzi, Tamás und Jenny

 

 

Guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2017!

Das neue Jahr steht vor der Tür und will ordentlich gefeiert werden – und im besten Falle so müllfrei wie möglich.

Wir freuen uns extrem aufs neue Jahr, da wir im Januar zusammen mit Main Gemüse schon ca. 40 Produkte (neben dem Obst- und Gemüse-Sortiment) am Merianplatz präsentieren dürfen! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren… (pssst, haltet euch den 28.01. schon einmal frei :))

 

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Damit ihr auch gut reinkommt, haben wir ein paar Ideen aufgegriffen, wie euer Silvester möglichst müllfrei bleibt:

1.Wachsgießen – statt Bleigießen. Genauso spaßig und vorhersagend aber weniger umweltschädigend. Eine Anleitung findet ihr hier.

2. Selbstgemachtes Essen, ob Dips oder Fingerfood – Rezepte gibts auf vielen Seiten z. B. auf Chefkoch.de

3. Bitte kein Feuerwerk oder Böller kaufen. Das ist teuer und gibt ziemlich viel Dreck – und beutet meistens auch noch Menschen aus. Und die „offiziellen“ sind auch meistens viel schöner :).

Wir freuen uns auf ein tolles Jahr mit euch!

Christine, Franzi, Jenny, Tamas und Tonka.

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Frohe Festtage!

Und schwupps ist schon wieder Heiligabend!

Hoffentlich habt ihr mittlerweile alle (sinnvollen) Geschenke zusammen und seid nicht deswegen gestresst. Apropos Geschenke: Wie packt man die eigentlich am besten ein, ohne Geschenkpapier, das dann sofort wieder im Müll landet?

Neben Hessnatur haben wir uns dieses Jahr mal überlegt, wie Alternativen aussehen könnten und das auch hier dokumentiert.

1.) Stoffe statt Papier und Plastik

Habt ihr vielleicht ein besonders tolles Oberteil oder schöne Socken im Kleiderschrank? Perfekt, dann her damit! So kann man die Geschenke für die Liebsten müllfrei einhüllen, damit die Überraschung auch erhalten bleibt.

So toll sieht das dann bei Franzi aus:

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2) Klar, eingepackte Geschenke sehen einfach toll aus! Wenn ihr dann doch „klassisches“ Geschenkpapier verwendet, weil ihr es vielleicht auch einfach aufbrauchen wollt oder Geschenke darin selber bekommt – dann versucht doch es wieder zu verwenden!

So wie Jenny hier:

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3) Christine sammelt über das Jahr verteilt immer alles mögliche Innenleben von Paketen und hat auch damit wieder alle eingepackt (mit Tesa geklebt…).

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In dem grünen Säckchen war übrigens das Nikolaus-Geschenk vorher, hoffentlich fällt das ihrer Mutter nicht auf!

Wir wünschen euch allen entspannte und besinnliche Feiertage und eine tolle Zeit inmitten eurer Liebsten!

Kleiner Tipp: Falls ihr noch kein Geschenk habt oder zu Weihnachten was Gutes tun möchtet, unterstützt doch Shout Out Loud bei ihrere Crowdfunding Kampagne für ihren Foodtruck (den ersten, der mit geretteten (Bio-)Lebensmitteln kocht!) auf: https://www.startnext.com/bestekueche

Christine, Franzi, Jenny, Tamás und Tonka

Tipps und Tricks zur (Plastik-)Müllvermeidung

Im Alltag kann es manchmal schwierig sein, auf Plastik zu verzichten oder Müll zu vermeiden – vor allem wenn es schnell gehen soll. Auch uns fällt es mitunter schwer, auch wenn wir uns ja schon länger mit dem Thema Müllvermeidung befassen.

Wir geben aber nicht auf und haben ein paar Tipps zusammen getragen, die uns jeden Tag dabei helfen, unsere Welt weniger zuzumüllen.

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  • Der No-Brainer: Immer einen (Jute-)Beutel oder Rucksack dabei haben und somit auf Plastiktüten verzichten. Am besten nahe der Eingangstür und am Arbeitsplatz positionieren, damit man auch immer dran denkt.
  • Meist gibt es Obst, Gemüse und Brot auch ohne Verpackung in Supermärkten und auf dem Markt. Hier kann man die Sachen auch lose in den Korb legen und an der Kasse lose bezahlen, ohne dass man einen dünnen kleinen Plastikbeutel nehmen muss. Oder man nimmt einen schicken Leinenbeutel mit.

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Tee kann man übrigens auch super lose kaufen und in der Teekanne mit Sieb oder Tee-Ei genießen!

  • Leitungswasser ist eines der bestgetesteten Lebensmittel in Deutschland und man kann es super aus dem Hahn trinken und in eine Trinkflasche aus Glas (z.B von soulbottles) oder Alu füllen. Sehr amüsant finden wir auch diesen Werbespot, der von großen Plastikflaschen-Firmen grade bekämpft wird – can you hear the dolphins cry?
  • Für die Experten: Es ist Markt und im Büro wollen alle dort Mittagessen gehen? Einfach mal eigenes Besteck und Teller aus der Büroküche mitnehmen!                                          img_20161201_133917
  • Warum muss es immer To-Go sein? Wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat, einfach den Kaffee oder das Mittagessen vor Ort Essen und die To-Go-Verpackung vermeiden. Mitarbeiter in einem Großraum-Büro zum Beispiel können so extrem viel Plastik und Müll sparen!

Wenn man gar keine Zeit hat, kann man morgens seinen wiederverwendbaren Becher und seine Brotdose einpacken (oder am Arbeitsplatz sichtbar deponieren) und die Sachen einfach da hinein füllen lassen. In vielen Cafés darf mittlerweile der eigene Kaffee-Becher mitgebracht werden und es gibt teilweise sogar Rabatt!

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  • Vor jedem Kauf darüber nachdenken, ob man das Produkt gerade wirklich braucht. Braucht man z. B. wirklich vier Pflegeprodukte für die Haare?
  • Für die Geschickten: Produkte wie Waschmittel, Putzmittel und Deo selber machen. Viele Tipps gibt es zum Beispiel bei smarticular.
  • So regional wie möglich und in Mehrwegbehältern einkaufen – da wird dann entlang der gesamten Lieferkette schon Müll eingespart.
  • Folgenden Satz so lange üben, bis er in Fleisch und Blut übergeht: „Nein danke, ich brauche keinen Strohhalm!“, „Nein danke, ich brauche keinen Beleg.“ Natürlich nur, wenn dies auch wirklich der Fall ist.

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  • Man kommt Abends nach Hause, schließt den Briefkasten auf und wird fast von Flyern und Werbung erdrückt. Hier einfach ein kleines Schild an den Briefkasten kleben (so ein hässliches wie bei Christine reicht schon, aber so schön wie bei Franzi geht’s natürlich auch!).

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Für alle Sachen, die sonst noch kommen und an einen adressiert sind (Kataloge, Werbung von der Bank oder Krankenkasse, Spendenaufrufe): 10 Minuten Zeit nehmen und alle anrufen und jegliche Werbung abbestellen. Die meisten stellen gerne auf E-Mail um. Und Kontoauszüge gibt es bei fast allen Banken online.

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  • Wir leben ja im digitalen Zeitalter und sollten uns dies auch bei der Müllvermeidung zu Nutze machen: Viele Tickets braucht man dank Apps nicht mehr auszudrucken (Bahn, Flixbus, RMV), Notizen kann man sich auf dem Handy machen und Visitenkarten sind von Kontaktprogrammen überholt (wenn der gegenüber noch eine hat: einfach ein Foto machen). Sollte das mal nicht gehen, da es zum Beispiel keine App gibt: Beschweren! Je mehr Leute dies tun, desto mehr Möglichkeiten wird es geben.

 

Haben euch die Tipps geholfen?

Was für To-Go-Behälter oder Beutel habt ihr?

Habt ihr schon Rabatte bekommen, weil ihr eure eigenen Behälter mitgebracht habt?

Welche Tipps habt ihr noch für uns?

Kommentiert gerne hier oder auf Facebook oder per Mail an hallo@grammgenau.de!

 

Hilfreiche Links beziehungsweise Bezugsquellen:

  • Auf Kivanta findet ihr viele verschiedene Produkte, wie Trinkflaschen und Brotdosen aus Edelstahl und vieles mehr.
  • Utopia hat die besten Coffe to Go Becher aufgelistet und zeigt hier, was besonders schnell im Müll landet und was es für Alternativen gibt.
  • Auf der Website vom Naturschutzbund gibt es zum Thema Plastik-bzw. Müllvermeidung weiterführende Informationen, Umfragen und Statistiken.
  • Smaticular, Mehr-gruen, Good Impact und Entega haben auch noch ein paar Tipps parat.
  • Enorm zeigt ein Praxisbeispiel.