DIY-Tipp: Sprüh-Deo selbst herstellen

Warum Deo nicht einfach mal selbst machen?

Es gibt zahlreiche gute Gründe, sein Deo selbst herzustellen. Es ist günstiger als herkömmliche Deos aus dem Handel, ihr könnt es individuell nach euren eigenen Vorlieben und Bedürfnissen zusammenstellen und es ist meistens sehr viel gesünder.

Für das eigene DIY-Deo gibt es zahlreiche einfache Rezepte. Vom Deoroller über Deocreme oder Deospray, in den nächsten Wochen versorgen wir euch mit einigen DIY-Tipps aus unserem Team #selbermachenstattkaufen #madewithlove

Heute stellt euch Alessa ihr Rezept für selbstgemachtes Deospray vor. Und nachdem sie am Tag jeweils 80 Minuten Fahrrad fährt, kann sie euch so viel verraten: es wirkt =)

Was ihr für euer eigenes Deospray braucht:

  • 2 TL Natron
  • 10-12 Tropfen Lavendelöl (oder einen anderen Duft eurer Wahl)
  • 100 ml abgekochtes, lauwarmes Wasser
  • 1 leere Sprühflasche.
  • ggf. einen Trichter

Und so funktionierts:

Vermischt alle Zutaten miteinander und füllt die Mischung in eine Sprühflasche um. Und: schon fertig!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen!

#Plastikfasten Woche 6: Plastikfreies Reisen

#Plastikfasten Woche 5: Plastikfreie Küche

#Plastikfasten Woche 4: To-Go Gewohnheiten

#Plastikfasten Woche 3: Plastikfrei Einkaufen

#Plastikfasten Woche 2: Plastikfreies Bad

Was essen im Winter? Saisonkalender

Zwei Wochen vom neuen Jahr sind schon vorbei und die guten Vorsätze sind langsam im Einsatz (oder auch nicht). Natürlich finden wir es super, wenn Leute sich dafür entscheiden, weniger Plastikmüll zu produzieren. Es gibt aber auch andere Arten nachhaltiger einzukaufen, die oft vergessen werden – zum Beispiel saisonales Essen. So vermeidet ihr lange Transportwege und Energie für Gewächshäuser.

Langsam nimmt der Saisonal-Essen-Trend zu und immer mehr Leute versuchen das zu essen, was auch in der Saison ist. Aber was kann man überhaupt so im Winter essen? Linsensuppe, Ofenkartoffel, Karotten und Krautsalat sind schon eine super Auswahl.

Hier eine Rezeptempfehlung von Isabelle: Aus Rote Beete und Pastinaken könnt ihr ein feines Süppchen mit dazugehörigen Chips kochen. Hier geht’s zum Rezept

Wenn ihr selbst kreativ werden möchtet, findet ihr hier eine Liste von Gemüse- und Obstsorten, welche momentan Saison haben: Zum Saisonkalender – den gibt es übrigens auch als App.

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg damit – kommt gesund durch die Winterzeit!

#Plastikfasten 2018 geschafft – und nun?

40 Tage Plastikfasten liegen jetzt hinter uns, in denen wir Brotdosen dabeihatten und Trinkflaschen nachgefüllt haben, in denen wir „Nein Danke“ gesagt haben zu Einwegplastik und in denen wir viel über Kunststoffe gelernt haben. Uns hat es großen Spaß gemacht und wir haben sogar etwas Geld gespart, dadurch dass wir weniger unterwegs & spontan gekauft haben.

Plastikfasten Finale Collage 40 Tage geschafft gramm.genau

Was nehmen wir mit?

Der Mensch benötigt 20 Tage Wiederholung, um sich an neue Verhaltensweisen zu gewöhnen. Plastikfasten hat uns genau diese Gewöhnung ermöglicht, dadurch dass wir in einem festgelegten Zeitraum alles ausprobieren konnten und mehr auf unser Einkaufsverhalten geachtet haben.

Wir haben uns jetzt daran gewöhnt, im Alltag weniger Einweg-Plastik zu benutzen und haben andere dazu inspiriert, es uns nachzutun. Trotzdem ist es für uns als Menschen mit vollem Alltag immer noch sehr schwer, komplett auf Plastik zu verzichten.

Was hat es gebracht?

Wieviel Plastik haben wir eingespart? Auf unseren Social-Media-Kanälen folgen uns über 4.000 Personen – wenn nur die Hälfte mitgemacht hat und wir uns vorstellen, dass jeder in 40 Tagen 4 gelbe Säcke mit Plastikmüll gefüllt hätte, dann haben wir mit unserer Aktion 8.000 Müllsäcke voll Plastik eingespart! Und wir waren nicht die einzigen, die gefastet haben, der BUND zum Beispiel hatte auch zum #Plastikfasten aufgerufen. Viele von euch haben mit der ganzen Familie oder WG mitgemacht und haben andere dazu inspiriert, mitzumachen.

Problem gelöst?

Wir dürfen nicht vergessen, dass es immer drei Beteiligte am Plastikkonsum gibt:

  1. Die Verbraucher, die durch ihre Nachfrage nach Produkten die Macht über die Händler und das Angebot haben.
  2. Die Händler und die Produzenten, die Entscheidungen zur Verpackung ihrer Produkte treffen.
  3. Die Politik, die Verordnungen erlässt für erlaubte Verpackungen, Verbraucherschutz und verursachergerechte Aufteilung von Entsorgungskosten.

Wir haben gezeigt: Jede von uns kann als VerbraucherIn etwas bewegen, denn Veränderung beginnt im Einkaufskorb. Wichtig:

Wir dürfen nicht nur in unseren eigenen vier Wänden bleiben. Jetzt muss es weitergehen, jetzt müssen wir an den Handel und die Politik, um unsere Ideen durchzusetzen!

Wie geht es weiter?

Politik? Wir nehmen das in die Hand mit dem Ernährungsrat Frankfurt, den wir im August letzten Jahres mitgegründet haben. Das Thema regionale Landwirtschaft fällt in der Frankfurter Politik zwischen verschiedene Ressorts (Umwelt, Gesundheit, Verbraucher, Stadplanung, …) und wir wollen im Ernährungsrat ein Bindeglied schaffen zwischen Politikern, Landwirten, Verbrauchern, Zivilgesellschaft, um gemeinsam die bestmögliche Ernährung für die Stadt zu sichern.

Handel? Ach ja, da war ja was! Wir von gramm.genau sind genau deshalb Händler geworden. Weil wir eine Alternative zum Einkauf mit Müllberg aufzeigen wollen. Um Verantwortung zu übernehmen und um unseren Enkelkindern eine Antwort geben zu können, wenn sie fragen: „Was habt ihr damals getan, um das Plastikproblem zu lösen?“ Wir wollen zeigen, wie das Einkaufen der Zukunft aussieht: wertige Produkte, einfache Lieferung und natürlich so plastikfrei, nachhaltig und fair wie möglich.

Macht ihr mit?

Teilt unsere Idee, macht sie bekannter, werdet Unterstützer, lest unseren Newsletter :) ! Nächste Woche wird es im Newsletter um die Auswertung unserer Kundenumfrage gehen und was wir deswegen unternehmen werden.


Zusammenfassung der letzten #Plastikfasten-Woche

Montag: Brotdosen und Stoffsäckchen

Wir wurden in letzter Zeit immer gefragt, wo wir unsere fancy plastikfreien Brotdosen her haben – da haben wir spontan entschieden, die mit in unser Sortiment aufzunehmen! Zur Brotdose im gramm.genau-Online-Shop

Die Boxen sind praktisch für unterwegs. Wir nehmen morgens darin unser Frühstück mit und lassen die Brotdose mittags wieder auffüllen – an der Salatbar, mit Sushi oder Thainudeln. Das klappt total gut, die Verkäufer sind sehr freundlich! Für belegte Brote haben wir uns eins unserer Upcycling-Stoffsäckchen mit wasserfester Innenseite und Klettverschluss nähen lassen – das transportiert Sandwiches ohne zu kleckern. Funktioniert auch mit Schokocroissants. Zum Brotzeit-Beutel im gramm.genau-Online-Shop

Dienstag: Kochlöffel

Denkt ihr beim #Plastikfasten auch an eure Kochlöffel? Von Pfannenwender & Co aus Plastik solltet ihr die Finger lassen, denn bei Hitze lösen sich besonders leicht Stoffe aus dem Plastik. Das gilt vor allem für die Löffel und Pfannenbestecke aus schwarzem Plastik, von denen wir euch eurer Gesundheit zuliebe abraten. Eine schöne und natürliche Variante sind unlackierte Holzlöffel.

Mittwoch: Müllfrei reisen mit App

Wir testen gerade eine App, die in der Urlaubzeit noch sehr nützlich werden könnte: Die Zero Waste App ermöglicht euch, auch in anderen Städten Unverpackt-Läden, Second-Hand-Läden und nachhaltige Cafés zu finden. Das ist doch mal ein spannender Weg, um eine fremde Stadt zu entdecken! Pro Stadt kostet der müllfreie Reiseführer faire 1 €.

Erfunden wurde die App von einer Holländerin, die ihre Idee immer weiter tragen möchte. Frankfurt ist jetzt auch mit von der Partie! Und es gibt sogar eine Funktion, mit der ihr neue Orte eintragen könnt.

Donnerstag: Besteck für unterwegs

Findet ihr auch, dass es schwer ist, mit diesem Einweg-Plastikbesteck zu essen? Das bricht ständig ab! #Plastikfasten-Tipp für unterwegs: eigenes Besteck dabeihaben!

In ein Geschirrtuch gewickelt haben wir Gabel, Messer, Löffel unterwegs dabei. Auch richtig praktisch (weil sie fast keinen Platz wegnehmen) sind Ess-Stäbchen! In Camping/Outdoor-Läden findet ihr auch zusammenklappbares Besteck. Wo es geht, empfehlen wir euch beim Kontakt mit heißen Nahrungsmitteln auf Plastik zu verzichten (siehe oben).

Und natürlich: Schöne Ostern!

Ostern plastikfrei Iran und Deutschland gramm.genau